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Patenschaften

Ein Recht auf Bildung


Durch die Vermittlung von Patenschaften ermöglicht der Manjushri Verein Kindern aus ärmsten Verhältnissen eine Ausbildung. Viele der Schülerinnen und Schüler, die unterstützt werden, stammen aus schwierigen Familienverhältnissen. Sie sind oft Halbwaisen und leben getrennt von ihren Eltern. Sei es, weil diese illegal im Ausland arbeiten oder weil diese in abgelegenen Dörfern leben und die Kinder für eine Ausbildung nach Kathmandu schicken.


Ohne finanzielle Unterstützung sind die Chancen auf Bildung für viele tibetische Kinder in Nepal gering und die Zukunft als Erwachsene somit ohne Perspektive. Der Manjushri Verein unterstützt heute 142 Schülerinnen und Schüler. Die insgesamt 423 Jugendlichen (218 davon sind Internatsschüler) geniessen an der Manjughoksha Academy eine strenge, aber zukunftsgerichtete Ausbildung. Diese dauert zwölf Jahre (Spielgruppe, Kindergarten und zehn Jahre Grundausbildung). Nach weiteren zwei Jahren an einem College erreichen die Studentinnen und Studenten eine Qualifikation, die ihnen den Übertritt an eine Universität ermöglicht oder die Möglichkeit zu einer praktischen Berufsausbildung bietet.




Stimmen von ehemaligen Schülerinnen


Die ersten Patenkinder haben die Grundschuljahre bereits abgeschlossen. Was ist nun aus ihnen geworden? Zwei Schülerinnen berichten:

 

Yudon Lama, 16 Jahre, Abschluss Klasse 10 in der Manjughoksha Academy im Frühling 2011:


“I am a student of grade 11 currently studying in United Academy. I’ve passed my secondary level from Manjughoksha Academy. Enhancing quality education, encouraging interaction between teachers and students or providing proper environment for career development: Manjughoksha Academy has helped us get through all the obstructions and achieve our goal. It’s objective of providing education opportunities to the children of remote areas of Nepal is an appreciable one and this mission totally depends upon your kind help."

 

Pema Dekyi, 19 Jahre, Abschluss Manjughoksha Academy im Frühling 2009:


“I’m not a city dweller but I’m from a very remote area of Nepal. It would take about seven days to get to my village as there is no vehicle and no proper road. I was accepted at Manjughoksha when I was seven years old. I never went home during holidays but spent them at Manjughoksha as my home was too far. But soon Manjughoksha became my home. I grew up learning facts about life and got the best education. I wanted to become a nurse and got encouragements from my teachers. So now I am studying nursing at Alka Institute of medical sciences. At college I’m very much praised for my behaviour, speaking and writing skills in English. It’s all thanks to Manjughoksha for the way I am accepted and treated at college."


Nachtrag vom Januar 2013:

Pema hat im Rahmen ihrer Ausbildung zur Pflegefachfrau ein Stage in Birgunj gemacht und dabei viele Geburten begleitet. Hier zwei Bilder "ihres" allerersten Neugeborenen: